Forschung

EUME Postdoctoral Fellowships for academic Year 2011/12

Call for applications: EUME Postdoctoral Fellowship in Berlin

 

Researchers in the field of Islamic Art and Archaeology, Material Culture and Museology are welcomed.

Fellowships at the Museum for Islamic Art / Pergamonmuseum possible.

 

The Berlin-Brandenburg Academy of Sciences, the Fritz Thyssen Foundation and the Wissenschaftskolleg zu Berlin invite scholars to apply for ten post-doctoral fellowships for the research program

 

Applications to: eume@wiko-berlin.de

Call for applications on: http://www.wiko-eume.de/en/fellows/call-for-applications-201112.html

 

You can apply to one of the interconnected research fields (see call for applications) or apply with a topic directly related to our museum. The programme is

 -  supporting research that demonstrates the rich and complex historical legacies and entanglements 

     between Europe and the Middle East;

-   re-examining genealogical notions of mythical 'beginnings', 'origins', and 'purity' in relation to culture and society; and

-   rethinking key concepts of a shared modernity in light of contemporary cultural, social, and political entanglements that supersede identity discourses as well their respective canons and epistemologies that were established in the nineteenth century.

 

For urther formation on: Europe in the Middle East - The Middle East in Europe (EUME)

www.eume-berlin.de

 

The museum will move to another part inside the larger Pergamonmuseum—the most visited museum in Berlin—and will be re-opened with an exhibition space of about 2.800 square meters in 2019. The layout and concept will explore innovative ways of presenting the cultural legacy of Muslim Societies to an international audience. Key ideas include new categories of chronological order, supraregional connections (techniques and trade, taste and esthetics between Europe and China), objects in their spheres of life, the biographies and context of objects (as they were neither created in a vacuum nor arrived in the museum by chance)—thus we look for narratives of material culture as entangled history. Applicants are invited to apply with any project that develops material culture in a wider intercultural perspective. Applications that connect to the EUME program are especially welcomed.

 

Das Museum als Forschungseinrichtung

Forschung

Das Museum für Islamische Kunst ist neben seiner reichen Sammlung als kultureller Speicher auch ein weltweit mit führendes Forschungsinstitut. Neben den sechs permanenten Wissenschaftlern sind bis zu 10 Gastwissenschaftler als Postdocs oder Projektmitarbeiter am Museum tätig. Es beherbergt eine der wichtigsten Fotosammlungen zur islamischen Kunst und Architektur in Deutschland und eine international herausragende Spezialbibliothek zur Kunstgeschichte und Archäologie der islamischen Welt.

 

Die Forschungs- und Restaurierungsarbeiten des Museums für Islamische Kunst konzentrieren sich seit den berühmten Ausgrabungen der Kalifenstadt Samarra im Irak 1911-13, die als Geburt der islamischen Archäologie gelten, meist auf Städte. Sie verfolgen im Ansatz eine Kombination aus Archäologie, Architektur- und Stadtforschung, Kunstgeschichte und historische Forschung, wobei oft neben einer gründlichen Dokumentation auch Projekte zu Restaurierung und musealen Dokumentation angeschlossen sind. Die Hauptziele sind die Erforschung, der Schutz, die Wiederherstellung und zeitgemäße Präsentation des kulturellen Erbes muslimisch geprägter Gesellschaften.

 

Aktuelle Feldforschungsprojekte:

Herat / Afghanistan (archäologische Grabung, Restaurierung, Museumseinrichtung), Mschatta / Jordanien (archäologische Grabung, Bau- und Kunstgeschichte, Restaurierung des Kalifenschlosses), Aleppo / Syrien (archäologische Grabung in der Zitadelle), Damaskus, Hama / Syrien (Stadt-, Bau- und Architekturgeschichte), Tripoli / Libanon (Stadt-, Bau- und Architekturgeschichte, Restaurierung), Sayda / Libanon (Stadt-, Bau- und Architekturgeschichte, Museumskonzeption).

 

Neben den aktuellen Feldforschung sind ebenfalls die reichen Bestände und Konvolute alter Grabungen Thema von wissenschaftlichen Arbeiten - wie zum Beispiel das bereits erwähnte Samarra (Irak), der sasanidischen Hauptstadt Ktesiphon (Irak, Grabung 1928/29 und 1931/32),  des Umayyaden-Palast Khirbet el-Minya (Israel, Grabung 1937), Takht-e Sulaiman (Iran, Grabung 1959-1978), Raqqa (Syrien, abbasidische Hauptstadt, Grabungen 1982-94) oder aber auch die berühmte Teppichsammlung.

 

Das Museum für Islamische Kunst ist Mitglied

-       der Cross sectional Group IV (Museen) des Excellence Clusters Topoi 

-       des Forschungsprogramms 'Europa im Nahen Osten – Der Nahe Osten in Europa' der Brandenburgischen  Akademie der Wissenschaften, der Fritz Thyssen Stiftung und des Wissenschaftskollegs zu Berlin

-      des Forschungprogramms „Connected Art Histories in the Museum. The Mediterranean and Asia 400-1650“ des Kunsthistorischen Institut in Florenz der Max-Planck-Gesellschaft und der Staatlichen Museen zu Berlin.

Grundsätze der Forschungstätigkeit und Forschungsziele

Dr. Stefan Weber

Direktor Museum für Islamische Kunst

Jahangir und Nurjahan, Museum für Islamische Kunst, Berlin, Inv.-Nr. I.4593 fol 46 Jahangir und Nurjahan, Museum für Islamische Kunst, Berlin, Inv.-Nr. I.4593 fol 46

Das Museum für Islamische Kunst hat als einziges Museum seiner Art in Deutschland eine besondere Aufgabenstellung, wodurch sowohl national spezifische Aufgaben in der Wissenschaft und Öffentlichkeit wahrgenommen werden müssen, als sich auch international bedeutende Kooperationen ergeben. Dementsprechend ist das Museum mit allen relevanten internationalen und nationalen Forschungseinrichtungen vernetzt. International sprechen wir wissenschaftliche Partner der Islamischen Welt von Nordafrika nach Fernost im Allgemeinen und die großen Sammlungen zur Islamischen Kunst weltweit im Besonderen an.


Der Fokus der Netzwerkbildung lag in den letzten Jahren auf den Ländern des Golfs, die im Gegensatz zu den klassischen Kulturländer (z.B. Ägypten, Syrien, Türkei, Iran) bisher kaum im Zentrum des deutschen Interesses lagen. Durch die Feldforschungen der Mitarbeiter, wie U. Franke in Afghanistan und Pakistan, C.-P. Haase in Jordanien und Syrien, J. Gonnella in Syrien und der Türkei, M. Kühn in Ägypten und Syrien / Palästina / Israel und St. Weber im Libanon / Syrien / Türkei sind automatisch Schwerpunkte der archäologischen, kunsthistorischen und bauhistorischen Forschung gesetzt.


National muss die Islamische Kunst und Archäologie die klassischen Fragestellungen der kunsthistorischen und archäologischen Forschung erweitern, um als attraktiver Partner die äußerst prekäre Situation des Faches zu verbessern - es gibt keine Professur zur Islamischen Kunst und Archäologie in Berlin (nur in Bayern), so dass auch die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchs (Doktoranden) zu den Aufgaben des Museums gehört. Zukünftig gilt es, sich vermehrt dem sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext bestimmter Phänomene zu widmen, bzw. auf die entsprechenden Fächer zugehen. Technik und Materialität sind weitere Desiderata.


Das Museum ist Mitglied bzw. Projektpartner von Forschungsgruppen, wie der Cross Sectional Group IV (Museen) des Excellence Clusters Topoi, des Forschungsprogramms 'Europa im Nahen Osten - Der Nahe Osten in Europa' der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Fritz Thyssen Stiftung und des Wissenschaftskollegs zu Berlin und des Kunsthistorischen Instituts des Max-Planck-Instituts in Florenz. Als Novum werden seit 2009 empirische Untersuchungen zur Besucherforschung vorangetrieben, die Voraussetzung einer erfolgreichen Kommunikation von Forschung im Museum sind. Als kultureller Speicher muslimischer Völker muss das Museum bei der öffentlichkeitswirksamen Vermittlung von Forschung eine besondere Rolle bundesdeutscher Wissenschafts- und Gesellschaftspolitik einnehmen.

 

 

Forschungsergebnisse 2008/2009

Publikationen

 

Museumsmitarbeiter

- U. Franke: Baluchistan and the Borderlands. In: Pearsall, D. (Hrsg.), Encyclopedia of Archaeology. New York 2008, 651-670.

- U. Franke: Die Induskultur. In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.), Grundlagen der globalen Welt. Vom Beginn bis 1200 v. Chr. WBG Weltgeschichte Band 1 2009.

- U. Franke, Herat: Ancient Areia I. Documentation of Sites and Monuments in Herat Province 2004-2006 (ca. 1000 S.; in Vorbereitung).

- U. Franke (Hrsg.), Das Nationalmuseum Herat. Berlin 2008.

- A. von Gladiss - C.P. Haase: The Radiance of Islamic Art. Masterpieces from the Museum of Islamic Art in Berlin. Berlin 2008 (englisch/arabisch).

- A. von Gladiss: Der frühislamische Bronzeguss. Tierbronzen in unterschiedlicher Funktion. In: Bild und Bestie. Hildesheimer Bronzen der Stauferzeit. 2008, 29-42, 238 – 243.

- A. von Gladiss: Die Grabbeigaben der Konstanze von Aragon, der ersten Gattin Friedrichs II. Palermo, Tesoro della Cattedrale. In: Kaiser Friedrich II. 1194 – 1250. Welt und Kultur des Mittelmeerraums (2008) 354 – 357.

- A. von Gladiss: Der Zauber der Zauberei – Magische Medizin Babyloniens im Islam, in: Babylon. Wahrheit Ausstellungskatalog. hrsg. von Joachim Marzahn – Günther Schauerte. Berlin 2008, 519-526 sowie verschiedene Kat. Nr.

- U. Assaf - Almut von Gladiss (Hrsg.): Khalil Gibran. Wenn die Liebe dir winkt (Patmos Verlag, erscheint im September 09).

- A. von Gladiss: Frauenleben an den indoislamischen Höfen. In: Katalog zur Ausstellung Islamische Bildwelten und Moderne. Berlin Nov. 2009 - Januar 2010.

- A. von Gladiss: Albumblätter aus den Sammlungen des Moghulhofs. Von Kaiser Akbar bis zu Kaiser Ahmad Shah 1600 - 1750. Prestel Verlag 2010

- A. von Gladiss: Das kaiserliche Palais über dem Bosporus - Symbol deutsch-türkischer Verbundenheit. Die Besuche Kaiser Wilhelms II. in Konstantinopel im Spiegel zeitgenössischer Berichte und Bilder. vorgesehen für: Die Türken und die Preußen.

- J. Gonnella. The Aleppo-Room and Ottoman Style in Syria. In: Angels, Peonies and Faboulous Creatures the Aleppo Room from Berlin. Hrsg. v. J. Gonnella – J. Kröger. Münster 2008, 83-88.

- J. Gonnella - J. Kröger (Hrsg.). Angels, Poenies and Fabulous Creatures: The Aleppo-Room from Berlin. Münster 2008

- J. Gonnella. Ein mamlukischer Hortfund von der Aleppiner Zitadelle. Qala'at Halab I. Mainz (im Druck)

- J. Gonnella - Ch. Fuchs et al. Baugeschichtliche Untersuchung auf der Alleppiner Zitadelle. In: Grenzen der Welt. Arabica et Iranica ad honorem Heinz Gaube. Hrsg. v. L. Korn, E. Orthmann und F. Schwarz. Wiesbaden 2008. 123-37.

- J. Gonnella. Die ayubidische und mamlukische Zitadelle von Aleppo: Residenzstadt und Befestigung. In: Burgen und Städte der Kreuzzugszeit im östlichen Mittelmeerraum. Hrsg. v. Matthias Piana. Petersberg 2008. 139-47.

- J. Gonnella. La Maladie de Porcelaine: Collecting and Displaying Chinese Blue and White in the Middle East and its Influences on Architectual Design. published paper held at the Symposium "Confluence-Exchange in the Making of Asia". National Palace Museum, Taipei. 20-22. Mai 2009. Forthcoming.

- J. Gonnella. Columns and Hieroglyphs: Magic Spolia in Medieval Islamic Architecture of Northern Syria. Muqarnas. Forthcoming. 

- J. Gonnella. Islamische Archäologie: Geschichte, Themen und Standorte. In: Die Geschichte der Archäologie, hrsg. v. J. M. Beyer. Mainz. In Vorbereitung. 

- J. Gonnella, Die islamische Sammlung Max von Oppenheim. In: Abenteuer Tell Halaf (Arbeitstitel). hrsg. N. Cholidis – L. Martin (in Vorbereitung).

- C.P. Haase: Die Religionen in Babylonien vom Achämenidenreich bis zum Islam. In: Babylon. Wahrheit. Ausstellungskatalog, hrsg. von Joachim Marzahn – Günther Schauerte (Berlin 2008) 505-508.

- C.P. Haase: Babylon in der arabischen und islamischen Überlieferung. In: Babylon. Wahrheit. Ausstellungskatalog. hrsg. von Joachim Marzahn – Günther Schauerte. Berlin 2008. 509-518.

- C.P. Haase: Der Kult des Künstlers. Zur Signifikanz von Künstlersignaturen in der islamischen Kunst. In: Unsterblich. Der Kult des Künstlers. hrsg. von Jörg Völlnagel – Moritz Wullen. München 2008. 59-64.

- C.P. Haase: Der Vogelteppich. In: PKS. Hommage an Peter-Klaus Schuster. Berlin 2008. 54.

- C.P. Haase: Alfred Andersch im Ostasiatischen Museum, Berlin-Dahlem. In: Sansibar ist überall. Alfred Andersch. Seine Welt – in Texten, Bildern, Dokumenten. hrsg. von Marcel Korolnik – Annette Korolnik-Andersch. München 2008. 200-206.

- C.P. Haase: Vorwort. In: Ausstellungskatalog: Turkish Delight – Design aus der Türkei, hrsg. von Güven Günaltay. Berlin 2008. 4-6.

- C.P. Haase: Vorwort. In: Angels, Peonies and fabulous Creatures: The Aleppo Room in Berlin, hrsg. Von Julia Gonnella – Jens Kröger. Münster 2008. 9.

- C.P. Haase: ca. 200 Katalogeintragungen zu den Orientalia. In: Die Münchner Kunstkammer. hrsg. von Dorothea Dierner, Peter Diemer u.a. München 2008. Bayerische Akademie der Wissenschaften, Ph.-h. Klasse. Abh. NF Heft 129. Bd. 1 und 2.

- C.P. Haase: Architektur in Samarkand. In: 2750 Jahre Samarkand. hsg. von der Botschaft der Republik Usbekistan. 2008. 42-45

- C.P. Haase: Das Museum für Islamische Kunst und seine Sammler. In: Andrea Bärnreuther und Peter-Klaus Schuster (Hsgg.). Zum Lob der Sammler. Berlin 2009, 122-139.

- G. Helmecke: "Textilien zur Zeit Friedrichs II." und 15 Katalogeinträge. In: Kaiser Friedrich II. (1194-1250). Welt und Kultur des Mittelmeerraums. Begleitband zur Sonderausstellung "Kaiser Friedrich II. (1194-1250). Welt und Kultur des Mittelmeerraums" im Landesmuseum für Natur und Mensch. Oldenburg. hrsg. von Mamoun Fansa - Karen Ermete (Mainz 2008) 386-387.

- G. Helmecke: Großmedaillon Suzani. Stickereien aus Mittelasien (Katalog). Berlin 2009

- G. Helmecke: Katalogbeiträge in „Ex Oriente Lux? Wege der neuzeitlichen Wissenschaft“ (Katalog Landesmuseum Natur und Mensch) 2009.

- J. Kröger: Friedrich Sarre und die islamische Archäologie. In: Das Grosse Spiel. Archäologie und Politik (1860-1940). Charlotte Trümpler (Hrsg.). Essen - Köln 2008, 274-285.

- J. Kröger: Das Berliner Museum für Islamische Kunst als Forschungsinstitution der islamischen Kunst im 20. Jahrhundert. In: XXX. Deutschen Orientalistentag in Freiburg 2007. Islamische Kunstgeschichte – wohin ? Wege und Perspektiven. Darstellungen im Überblick (im Druck).

- J. Kröger: Die Sammlung des Orientalisten, Archäologen und Kunsthistorikers Friedrich Sarre (1865-1945). In: Privates und öffentliches Sammeln in Potsdam. 100 Jahre „Kunst ohne König“. Potsdam-Museum und Potsdamer Kunstverein e.V. (Hrsg.). Berlin 2009, 119-122.

- M. Kühn: Rezension von: Luitgard E.M. Mols: Mamluk Metalwork Fittings in their Artistic and Architectural Context. Delft: Eburon 2007. In: sehepunkte 9 (2009). Nr. 1 [15.01.2009]. URL: http://www.sehepunkte.de/2009/01/13959.html.

- M. Kühn: 38 Künstlerbiographien, in: Allgemeines Künstlerlexikon Band 65, München [u.a.] 2009.

- M. Kühn: Die ʿAṭṭār-Moschee in Tripoli. Architektonische Wechselwirkung im städtischen Raum. In: Von Gibraltar bis zum Ganges: Studien zur islamischen Kunstgeschichte. hrsg. von M. Frenger – M. Müller-Wiener. Hamburg, im Druck.

- M. Kühn: 4 Katalogeinträge. In: 2000 Jahre Varusschlacht - Imperium. Konflikt. Mythos. Katalog zur Sonderausstellung „2000 Jahre Varusschlacht - Imperium. Konflikt. Mythos“ im LWL Römermuseum Haltern am See. Stuttgart 2009.

- M. Kühn: Beiträge Aleppozimmer, Gebetsnische aus Kaschan und Poloreiterflasche. In „Meisterwerke aus den Staatlichen Museen zu Berlin“. München 2009.

- M. Kühn: Rezension von: Lynette Singer (ed.): The Minbar of Saladin. Reconstructing a Jewel of Islamic Art. London: Thames & Hudson 2008. In: Sehepunkte 9 (2009). Nr. 6 [15.06.2009]. URL: http://www.sehepunkte.de/2009/06/14906.html .

- M. Kühn: 17 Künstlerbiographien, in: Allgemeines Künstlerlexikon Band 64-65, München [u.a.] 2009 (im Druck).

- Th. Tunsch: Museen und Wikis: Vorteile vernetzter Arbeitsgemeinschaften. http://www.mai-tagung.de/maitagung+2008/mai2008tunschword.pdf.

- Th. Tunsch: Die Schöne und das Tier: Semantic Web und Wikis. In: Elektronische Bildverarbeitung & Kunst, Kultur, Historie. 15. Berliner Veranstaltung der Internationalen EVA-Serie Electronic Imaging & the Visual Arts. Konferenzband. Staatliche Museen zu Berlin. Gesellschaft z. Förderung angewandter Informatik, EVA Conferences International (Berlin 2008) 189-197.

- Th. Tunsch: MediaWiki für ein Museum. In: MuseumsWiki. Bearbeitungsstand: 3. November 2008. http://museums.wikia.com.

- St. Weber: Damascus, Ottoman Modernity and Urban Transformation (1808-1918). Proceedings of the Danish Institute Damascus. Aarhus 2009. 2 Bd. 1100 Seiten.

- St. Weber: Der Anfang vom Ende: Der Wandel lackierter Holzvertäfelungen im Damaskus des 18. und 19. Jahrhunderts. In: Gonnella, Julia/ Kröger, Jens (Hrsg.), Angels, Peonies, and Fabulous Creatures, The Aleppo Room in Berlin, Münster 2008, 153-64.

- St. Weber. (Hrsg.) – J. Meister – S. Karam – A. Fichfich – M. Daoud – L. Shehade, The Restoration Project of Sūq Harāj in Tripoli, History, Archaeology and Rehabilitation. BAAL 10 2008, 274-335.

- St. Weber. Entangled Modernities -Multiple architectural expressions of global phenomena: the late Ottoman example. In: Sadria, Modjtaba: Multiple Modernities in Muslim Societies. Aga Khan Award for Architecture Seminar. Genf 2009. 143-154.

- St. Weber: The Making of an Ottoman Harbor Town, Sidon / Saida from the 16th to the 18th centuries. P. Sluglett, St. Weber, L. Fawwaz, Th. Philipp (Hrsg.). Bilad al-Sham under Ottoman Rule (1517-1918) Essays in honor of Abdul-Karim Rafeq. Brill 2009/10.

- St. Weber: Pensée - Der Begriff Islamische Kunst und seine Implikationen heute. Ausstellungskatalog Bilderwelten des Islam. Berlin 2009.

 

Gastwissenschaftler

- Filiz Çakir Philipp: Kulturräumliche Geschichtsbilder - Traditionen der musealen Wissensvermittlung in muslimischen Gesellschaften am Beispiel der Türkei. Fellow im Rahmen der Cross-Sectional-Group IV („Museen“) der Research Area E.

- Yasmeen Hanoosh: Zur Wechselwirkung zwischen den ethnoreligiösen Minderheiten im Nahen Osten und den europäischen archäologischen und christlichen Missionen in der Region. Fellow Europe in the Middle East – The Middle East in Europe (EUME), Berlin.

- Désirée Heiden: Zur Lebensräumliche Zuordnung von Objekten Islamischer Kunst. Eine Untersuchung zur Konzeption, Ausstellungspräsentation und Kommunikation kunsthistorischer Artefakte (in Bearbeitung).

- Désirée Heiden: Die Entwicklung der Holzkunst in Ägypten von frühislamischer Zeit bis zum 12. Jahrhundert. Eine Bestandsaufnahme der Holzsammlung des Museums für Islamische Kunst Berlin (Arbeitstitel), Dissertationsvorhaben.

- Désirée Heiden: Kuratorische Konzepte im Kontext moderner Museumsforschung: Das Marib Museum Projekt Jemen, Gemeinschaftbeitrag mit Susan Kamel, in: Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie 2 (2009/10), im Druck.

- Désirée Heiden: Auf der Suche nach dem verlorenen Minbar. Verstreute Kunstobjekte in der internationalen Museumslandschaft, in: Von Gibraltar bis zum Ganges. Studien zur Islamischen Kunstgeschichte in memoriam Christian Ewert, hg. von Marion Frenger und Martina Müller-Wiener, Bonner Asien Studien 7 (2009), im Druck.

- Désirée Heiden: Die Beschützerin der Pforten. Zur apotropäischen Verwendung pharaonischer Spolien in der Moschee des ‘Utmān Katkhudā in Kairo, in: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 65 (2009), im Druck.

 

- S. Kamel, Ch. Gerbich, S. Lanwerd: Experimentierfeld Museologie - Über das Kuratieren islamischer Kunst und Kulturgeschichten. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Museumforschung und der TU Berlin. 2009: Besucherforschung.

- K. Meinecke: Zu den antiken Wurzeln der Bauornamentik der umaiyadischen Mschatta Fassade. DFG Projekt C.P. Haase. in Zusammenarbeit mit der TU Berlin (Prof. J. Cramer, Prof. D. Sack u.a.) und dem General Directorate of Antiquities and Museums, Jordanien.

- Lena Roob: Zur Rolle von Kommunikationsdesign bei der Vermittlung von Islamischer Kunst.

 

Projektberichte zu Ausgrabungen und Feldforschung des Museums für Islamische Kunst

Ausgrabungen, museale Aufarbeitung und Ausbildung: Areia Antiqua - Das alte

Herat /Afghanistan

- U. Franke: Nationalmuseum Herat: Kulturerhalt, Ausbildung, Forschung (bis 2011, gefördert vom Auswärtigen Amt und der Gerda-Henkel-Stiftung).

- U. Franke: Herat - Suche nach den Wurzeln einer Stadt. Archäologische Forschungen

        (gefördert vom Auswärtigen Amt).

 

Stadtforschung Hama

- St. Weber: 'From water we made all living things': Wasserversorgung im Vorderen Orient am Beispiel der vormodernen Wasserräder (Na'ura) und Leitungssysteme von Hama.

 

Ausgrabungen in Khirbat al-Minya/Palästina (1936-1939)

M. Ritter: Der Baudekor von Hirbat al-Minya, Überarbeitung der Magisterarbeit und Vorbereitung zu deren Publikation.

 

Ausgrabungen in Ktesiphon/Irak (1928-1929 und 1931-1932)

- D. Weber: Lesungen von Pahlavi-Inschriften auf Keramikfunden der Ktesiphon-Expedition.

 

Ausgrabungen in Madinat al-Far/Syrien

- C.-P. Haase: Die Dokumentation der archäologischen Grabung im nordsyrischen Madinat al-Far/Hisn Maslama wurde fortgeführt; eine Publikation zur Chronologie der Stuckornamentik vorgelegt. 

Ausgrabungen in Raqqa, Damaskus Ausgrabungen in Raqqa, Damaskus

Ausgrabungen in Raqqa (Ausgrabung des Deutsche Archäologischen Instituts)

- A. Becker: Frühislamische Gläser in Syrien, Vorbereitung der Publikation (DFG gefördert).

 

Ausgrabungen in Samarra/Irak (1911-1913)

- Ch. Konrad, M. Müller-Wiener, V. Porter und M. Rosser-Owen: The Samarrafinds Project, ein bislang noch unfinanziertes Projekt zur Dokumentation sämtlicher Funde der Ausgrabungen von Samarra (Museum für Islamische Kunst, Berlin, British Museum und Victoria and Albert Museum, London, The Metropolitan Museum of Art, New York, Freer Gallery of Art and Arthur M. Sackler Gallery, Herzfeld Archive, Washington).

- J. Gonnella: Forschungsprojekt “Samarra und die Kunst der Abbasiden“: Erstellung eines Gesamtkataloges der Berliner Samarra-Sammlung. Naturwissenschaftliche Untersuchung der Samarra-Stucke; Erarbeitung einer für 2011 geplanten Ausstellung zu Samarra sowie Vorbereitung eines Symposiums „Samarra: 100 Jahre nach den Grabungen des Museums für Islamische Kunst (Arbeitstitel).“

 

Stadt- und Bauforschung Sidon

- St. Weber, R. Bodenstein: "Musée Historique de Saida" im Palais Debbané (Sidon): Historische und bauhistorische Untersuchung und Konzeption des Museums. Architektur- und Stadtgeschichte von Sidon im regionalen Kontext. Edition des Buches: - St. Weber / R. Bodenstein: A House and the City, the Debbané Palace and the Ottoman city of Sidon.

 

Ausgrabungen in Sohr Damb / Pakistan

- U. Franke: Rekonstruktion einer prähistorischen Kulturlandschaft: archäologische  Forschungen (gefördert von der DFG)

 

Ausgrabungen in Taht-e Solayman/Iran (Ausgrabung des Deutschen 

Archäologischen Instituts)

- U. Franke, Die Baukeramik vom Taht-e Solayman. In: U. Franke und D. Huff (Hrsg.), Taht-e Solayman: Ein il-khanidischer Sommerpalast in Azerbeidjan, Iran. Publikation der Grabungsergebnisse des Deutschen Archäologischen Instituts: Architektur und Bauschmuck (ca. 450 S., in Vorbereitung). Eurasien-Abteilung des DAI.

- J. Kröger, Die Stuck-, Wandmalerei- und Steinfragmente aus dem il-khanidischen Palast auf dem Taht-e Solayman. In: U. Franke und D. Huff (Hrsg.), Taht-e Solayman: Ein il-khanidischer Sommerpalast in Azerbeidjan, Iran. Publikation der Grabungsergebnisse des Deutschen Archäologischen Instituts: Architektur und Bauschmuck. Eurasien-Abteilung des DAI (in Vorbereitung).

 

Stadt- und Bauforschung Tripoli

- St. Weber, J. Meister, K. Börner, Ch. Sassmannshausen: "Akteure und ihre Lebenswelten: Die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des langen 19. Jahrhunderts." Interdisziplinäres Forschungsvorhaben am OIB, TU und FU Berlin und DAI. Förderung durch die DFG.