Forschungsprojekte
AFGHANISTAN
Projekttitel: Areia Antiqua - Das alte Herat (Afghanistan)
1. Stadtkernforschung Herat - Qala´e Ikhtyaruddin
Kurzbeschreibung: Archäologische Forschungen zur Stadtgeschichte, mit Restaurierung einer tímuridischen Toranlage.
2. Nationalmuseum Herat
Kurzbeschreibung: Katalogisierung der Sammlung des Museums, Aufbau einer Restaurierungswerkstatt (abgeschlossen), Planung der neuen Dauerausstellung und Ausbildung afgh. Restauratoren in Herat (6 Monate/Jahr)
Ausbildung afghanischer Restauratoren in Deutschland
Kurzbeschreibung: Ausbildung afgh. Restauratoren in Berlin (3 x 2 Monate für je 2 Personen)
ÄGYPTEN
Projekttitel:frühislamische Grabstelen
Kurzbeschreibung: Aufnahme und Dokumentation der weit verstreuten Grabsteine aus der Stadt Assuan
BELGIEN
Projekttitel: Archäologische Textilien
Kurzbeschreibung: Forschungen zur Textilkunst des früh- und hochmittelalterlichen Ägyptens
Zeitfenster: laufend
INTERNATIONAL - MEHRERE LÄNDER
Projekttitel: MuseumsWiki
Kurzbeschreibung: Partizipatorische Online-Ressourcen für Fachleute in Museen und anderen Institutionen, die sich mit kulturellem Erbe beschäftigen (z.B. Islamische Kunst Online)
Projektitel: Ceramics with metallic lustre decoration (AGLAE)
Kurzbeschreibung: Forschungen zur islamischen Lüsterkeramik des 9.-15. Jahrhunderts
JORDANIEN
Projekttitel: Qasr al-Mshatta - Das frühislamische Wüstenschloß. Dokumentation und Deutung
Kurzbeschreibung: Projekt zur Baudokumentation, kunstwissenschaftlichen und archäologischen Erforschung des Palastes und der Fassade von Mschatta sowie der Einbettung des Fundplatzes in sein Umfeld
LIBANON
Projekttitel: Akteure und ihre Lebenswelten: Die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des langen 19. Jahrhunderts
Kurzbeschreibung: Nach Restaurierung nun ein vierjähriges Projekt zur bau- und sozialgeschichtlichen Erforschung der Altstadt von Tripoli.
PAKISTAN
Projekt: Sohr Damb/Nai: Rekonstruktion einer prähistorischen Kulturlandschaft in Baluchistan (Pakistan)
Kurzbeschreibung: Archäologische Forschungen zur Siedlungsgeschichte einer weitgehend unbekannten Region
SHARJAH, UAE
The Sharjah Museum of Islamic Civilisation
Ausstellung „The Radiance of Islamic Art. Masterpieces of the Museum of Islamic Art."
SYRIEN
Projekttitel: From water we made all living things.
Kurzbeschreibung: Wasserversorgung im Vorderen Orient am Beispiel der Wasserräder (Na'ura) und Leitungssysteme von Hama
Projekttitel: Die Zitadelle von Aleppo
Kurzbeschreibung: Die Zitadelle von Aleppo. Ausgrabungen, Bauforschungen und kunsthistorische/historische Forschungen zu Aiyubiden, Mamlukenzeit in Syrien.
Projekttitel: Die Entwicklung frühislamischen Glases in Syrien
Kurzbeschreibung: Die Untersuchung der Gläser des 8./9. Jh. basiert auf den
Grabungsfunden im frühabbasidischen Raqqa und Madinat al-Far/Hisn Maslma,
von denen eine große Auswahl durch Fundteilung in das Museum für Islamische Kunst
gelangte. Auf Grund der sehr präzisen Datierungsmöglichkeit ist das Material besonders
geeignet, „syrisches Glas" besser zu definieren und lokale Traditionen und Importwaren
besser zu unterscheiden
Projekttitel: Grabung im islamzeitlichen Madinat al-Far
Kurzbeschreibung: Die Untersuchungen gelten einer ausgedehnten Stadtgründung auf
der Route von Nordsyrien und dem Nordirak nach Anatolien, die höchstwahrscheinlich in
umayyadische Zeit (Anfang 8. Jh.) zurückgeht und um 850 wieder aufgegeben wurde.
Eine Stadtmauer von ca 330 m Seitenlänge im Quadrat mit vier Toren und halbrunden
Türmen wurde untersucht, in einer späteren Ausweitung auf fast 2 km Länge wurden
herrschaftliche Einzelhäuser erfasst, Wasserzufuhr, Zisternen und ein repräsentatives
zentrales Gebäude mit Bad sind erkannt, aber noch keine Moschee.
TAJIKISTAN
Projektitel: Khorosan, The Stucco Ornament and Architecture of Hulbuk Palace in Khuttal (9.-12.Jh.), Tadschikistan
Kurzbeschreibung: Die Untersuchungen galten den Stuckfunden bei den sowjetischen
Grabungen im Palastareal Hulbuk in Khuttal in den 70er bis 80er Jahren durch die
verstorbene Archäologin E. Guljamova, die auf Sammlungen und Magazine in Hulbuk
und Duschanbe verteilt sind. Sie sind bisher nur in kurzen Aufsätzen und einer sekundären
Publikation von S. Chmelnitzkij vorgestellt, aber die Grabungsbücher sowie Rekonstruktions-
zeichnungen konnten von der Bearbeiterin mit Erlaubnis der Tadschikischen Akademie
benutzt werden. Frau Baimatowa stellte zahlreiche Ungenauigkeiten bei der Grabungs-
dokumentation, den Plänen und den Rekonstruktionen von V.N. Bazhutin fest, deren
Korrektur zu einer neuen Definition der Bauphasen und der ihnen zuzuordnenden,
mindestens zwei verschiedenen Bauornamentikstile führte. Die frühere Phase des 9./10.
Jahrhunderts wird von der Bearbeiterin mit vor- bzw. außerislamischen Vorstellungen in
Verbindung gebracht, die zweite Phase des 11. bis frühen 13. Jhs. ist durch die moderne
Ergänzung des zum nationalen Denkmal aufgewerteten Baues erheblich gestört.
